Meine Meinung

Der Börsenaufschwung hat noch Luft nach oben

In jüngster Zeit bin ich immer wieder gefragt worden, wie das zusammenpasst: Je schlechter die Konjunkturnachrichten in den letzten Wochen ausgefallen sind, desto besser haben sich die Aktienbörsen entwickelt.  Dieser Gegensatz irritiert viele Anleger ganz gehörig und hindert sie daran, in Aktien zu investieren. Schließlich haben Konjunkturexperten weltweit ihre Wachstumsprognosen für dieses Jahr  in den letzten Monaten kräftig gestutzt – am meisten für Europa, und hier vor allem für Deutschland. So haben die Wirtschaftsweisen ihre Herbst-Prognose von 1,5% Wachstum auf 0,8% nahezu halbiert, die Weltwirtschaft soll nach 3,2% nur noch um 2,7% zulegen. Kann man angesichts solcher Aussichten in Aktien anlegen?

Ich kann Sie beruhigen: Man kann. Des Rätsels Lösung ist einfach. Börse und Wirtschaft gehen nicht Hand in Hand: Die Aktienmärkte eilen der Konjunktur  stets voraus – meistens um sechs bis neun Monate. Sie gelten nicht ohne Grund als die besten Wirtschaftsbarometer und haben den Konjunktureinbruch von 2019 folgerichtig bereits 2018 vorweggenommen – beim DAX beispielsweise mit einem Verlust von über 18%. Wenn wir die Börsenentwicklung  richtig einschätzen wollen, müssen wir also vom Beginn des Aktienaufschwungs aus – das war zur Jahreswende – in etwa bis zum Sommer nach vorn blicken.

Mein neues Buch

Ende Februar 2018 ist mein neues Buch auf den Markt gekommen. Es im FinanzBuch Verlag (FBV) erschienen und trägt den Titel „Die Revolution der Geldanlage“. Darin beschreibe ich die gewaltigen Umwälzungen an den Finanzmärkten, die Sparern und Anlegern jetzt viel bessere Chancen bieten als noch vor zehn oder 20 Jahren, insbesondere mit Aktien. Ich bezeichne diese Revolution als Demokratisierung der Geldanlage und als Glücksfall für private Anleger. Das gilt ganz besonders in einer Zeit, in der Zins- und Versicherungsprodukte wegen der Nullzinspolitik der EZB im Normalfall nur noch Renditen weit unterhalb der Inflationsrate bringen, Sparer also real enteignet werden. 

Meine Mission

Warum habe ich in meinem nicht mehr ganz jugendlichen Alter einen Internetauftritt eingerichtet? Weil mich die Sorge umtreibt, dass die Deutschen durch ihr ängstliches Sparverhalten ihre Zukunft verspielen, indem sie ihre Altersvorsorge auf Sand bauen und riskieren, in Altersarmut zu enden. Mit übervorsichtigem, fast ausschließlich auf Zinsanlagen fixierten Sicherheitsdenken bilden sie viel zu wenig Reserven um im Ruhestand sorgenfrei leben zu können.
Mit dieser Website will ich die Bundesbürger, insbesondere die junge Generation, aufrütteln und so ein klein wenig dazu beitragen, dass sie umzudenken beginnen und erfolgreichere Anleger werden.

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    In meinen Vorträgen möchte ich die Anleger von den langfristig ertragreicheren Aktieninvestments überzeugen
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    Vor allem den jungen Menschen möchte ich klar machen, dass es klug ist, mit Aktien systematisch fürs Alter vorzusorgen
André Kostolany

Mein Leben als Börsianer ist untrennbar mit meinem Freund und Geschäftspartner André Kostolany verknüpft. Gemeinsam mit ihm gründete ich 1971 die Fiduka Vermögensverwaltung und 1974 auch das erste Börsenseminar Deutschlands, die Kostolany Börsenseminare. Wie kein anderer verstand es „Kosto“, wie wir ihn nannten, in seinen Büchern, Kolumnen und Vorträgen mit Leidenschaft die Welt des Geldes in kurzen, prägnanten und einprägsamen Bildern zu erklären. Er selbst nannte sich „Wanderprediger in Sachen Börse“.

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    Dr. Alfred Schwingenstein, Mitbegünder der Fiduka, gratuliert André Kostolany zum 90sten Geburtstag
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    Typisch Kosto: Er kann zu jedem Thema eine Anekdote erzählen
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    Gerne auch mit Hosenträgern: André Kostolany bei einem Vortrag