Meine Meinung

Jahresausblick 2019: Gute Chancen trotz politischem Gegenwind

Das zu Ende gehende Jahr hat die Anleger Nerven gekostet. Die Kursschwankungen waren zeitweise extrem, und Aktien und  die meisten anderen Anlageformen stehen nach den ersten elf Monaten überwiegend dick im Minus. Die geplatzte Blase bei den amerikanischen Technologieaktien hat von den zuvor  traumhaften Kursgewinnen nur noch ein kleines Gewinn-Plus übriggelassen.  Weitaus am schlimmsten aber, und das ist für mich keine Überraschung, hat es die im Jahr zuvor so hochgejubelten Kryptowährungen erwischt, von denen sich die wichtigste, Bitcoin, trotz über 80% Verlust seit dem Allzeithoch vor einem Jahr sogar noch mit am besten geschlagen hat.  Ich hatte öffentlich vor dem Kauf von Bitcoins gewarnt.

Ich will mich aber nicht lange mit dem Rückblick beschäftigen – Sie alle wissen, dass zahlreiche politische Krisen und Unsicherheiten eine entscheidende Rolle für die schwache Kursentwicklung gespielt haben. Unsicherheit aber ist der größte Feind der Anleger:  Sie hat zur Folge, dass Investitionen von Unternehmen und Anschaffungen von Verbrauchern aufgeschoben oder gestrichen werden. Das bremst das Wachstum. Und sie reduziert die Risikobereitschaft der Anleger und damit die Nachfrage nach Aktien. Wenn man heute nicht weiß, mit welcher neuen Schnapsidee Trump & Co. morgen Wirtschaft und Finanzmärkte überraschen, ist es schwer, längerfristig zu planen.

Mein neues Buch

Ende Februar 2018 ist mein neues Buch auf den Markt gekommen. Es im FinanzBuch Verlag (FBV) erschienen und trägt den Titel „Die Revolution der Geldanlage“. Darin beschreibe ich die gewaltigen Umwälzungen an den Finanzmärkten, die Sparern und Anlegern jetzt viel bessere Chancen bieten als noch vor zehn oder 20 Jahren, insbesondere mit Aktien. Ich bezeichne diese Revolution als Demokratisierung der Geldanlage und als Glücksfall für private Anleger. Das gilt ganz besonders in einer Zeit, in der Zins- und Versicherungsprodukte wegen der Nullzinspolitik der EZB im Normalfall nur noch Renditen weit unterhalb der Inflationsrate bringen, Sparer also real enteignet werden. 

Meine Mission

Warum habe ich in meinem nicht mehr ganz jugendlichen Alter einen Internetauftritt eingerichtet? Weil mich die Sorge umtreibt, dass die Deutschen durch ihr ängstliches Sparverhalten ihre Zukunft verspielen, indem sie ihre Altersvorsorge auf Sand bauen und riskieren, in Altersarmut zu enden. Mit übervorsichtigem, fast ausschließlich auf Zinsanlagen fixierten Sicherheitsdenken bilden sie viel zu wenig Reserven um im Ruhestand sorgenfrei leben zu können.
Mit dieser Website will ich die Bundesbürger, insbesondere die junge Generation, aufrütteln und so ein klein wenig dazu beitragen, dass sie umzudenken beginnen und erfolgreichere Anleger werden.

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    In meinen Vorträgen möchte ich die Anleger von den langfristig ertragreicheren Aktieninvestments überzeugen
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    Vor allem den jungen Menschen möchte ich klar machen, dass es klug ist, mit Aktien systematisch fürs Alter vorzusorgen
André Kostolany

Mein Leben als Börsianer ist untrennbar mit meinem Freund und Geschäftspartner André Kostolany verknüpft. Gemeinsam mit ihm gründete ich 1971 die Fiduka Vermögensverwaltung und 1974 auch das erste Börsenseminar Deutschlands, die Kostolany Börsenseminare. Wie kein anderer verstand es „Kosto“, wie wir ihn nannten, in seinen Büchern, Kolumnen und Vorträgen mit Leidenschaft die Welt des Geldes in kurzen, prägnanten und einprägsamen Bildern zu erklären. Er selbst nannte sich „Wanderprediger in Sachen Börse“.

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    Dr. Alfred Schwingenstein, Mitbegünder der Fiduka, gratuliert André Kostolany zum 90sten Geburtstag
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    Typisch Kosto: Er kann zu jedem Thema eine Anekdote erzählen
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    Gerne auch mit Hosenträgern: André Kostolany bei einem Vortrag